Ausstellungen

 

NÄHERUNG

eine Ausstellung der Linienscharen, gefördert von der Stadt Stuttgart

im Atelier der Wilhelmstraße 16 e.V., Stuttgart-Bad Cannstatt

 

VERNISSAGE
Donnerstag, 23.11.2017
19:30 Uhr: Vortrag Harry Walter
„Über schöne und hässliche Linien“
20:00 Uhr: Eröffnung der Ausstellung

 

ÖFFNUNGSZEITEN
24.11. – 03.12.2017
Montag – Freitag: 15 – 19 Uhr
Samstag + Sonntag: 12 – 16 Uhr

 

FINISSAGE
Sonntag, 03.12.2017,
14 – 16 Uhr

 

Alexandra Centmaier – Stef Stagel – Michael Fragstein – Carolin Jörg – Sabina Aurich – Ulrike Kirbach – Ruth Baumann – Gabriele Schweizer – Jan Hooss – Karl-Heinz Bogner – Karen Kreuselberg – Barbara Karsch-Chaieb – Andreas Böhm – Viktoria Petrenko – Josephine Bonnet – Nadja Pidan – Maria Grazia Sacchitelli – Mélanie Lachièze-Rey – Hartmut Landauer – Martina Geiger-Gerlach – Margarete Lindau – Gert Wiedmaier – Detlev Fischer – Gert Fabritius – Ute Fischer-Dieter – Julius Nägele – Ulrike Flaig – Eva-Maria Reiner – Barbara Armbruster – Martin Bruno Schmid – Melanie Grocki – Gudrun Freder – Birgit Gessner – Thora Gerstner – Heike Grüß – Renate Gross – Michelin Kober – Markus Hallstein – Thomas Volkwein – Erwin Holl – Ulrich Seibt – Annie Krüger – Julia Kreuzer – Gudrun Knapp – Hildegard Esslinger – Matthias Kohlmann – Harald Kröner – Maria Kropfitsch – Cesa Wendt – Elke Lehmann – Cosima Schuba – Stefanie Reling – Florina Leinß – Alf Setzer – Jörg Mandernach – Kurt Laurenz Theinert – Matija Mato Pispek – Danielle Zimmermann – Gabriela Oberkofler – Katrin Ströbel – Wolfgang Neumann – Ute Woracek – Monika Nuber – Claudia Strohm – Andreas Opiolka – Christiane Steiner – Kirsten Perleberg – Brigitte Stahl – Christina Maria Pfeifer – Olaf Probst – Rosa Rücker – Kathrin Sohn – Doris Scheuermann – Sam Szembek – Franziska Uhlig – Angela Matthies

Ende des Jahres existieren die Linienscharen bereits seit 5 Jahren als Platform für zeitgenössische Zeichnung in Stuttgart und werden von vielen als verlässlicher Freiraum für Diskussionen über Kunst und ihre Form und Inhalte sehr geschätzt. Linienscharen schaffen einen Raum, der sich voraussetzungslos für alle Interessenten öffnet, den Einzelnen integriert und Begegnungen außerhalb herkömmlicher Bewertungssysteme von Markt und Institutionen ermöglicht. Ein ganz wesentliches Anliegen sind der vertraute und respektvolle Umgang mit der Arbeit und der künstlerischen Haltung der anderen und eine intensive konstruktiv-kritische Auseinandersetzung darüber.

 

NÄHERUNGEN

Aus Anlass des Jubiläums greifen wir diese Gedanken auf und organisieren ein Projekt, innerhalb dessen die Fragen nach Beurteilung und Auswahl, die Kommunikation der eigenene Haltung, die Hinwendung zur Position des anderen und die Möglichkeit einer Erneuerung des Blicks auf das scheinbar Bekannte zum Thema werden.

Die Ausschreibung war gemäß der Idee der Linienscharen offen für alle zeichnerisch oder mit Linie arbeitenden Künstler*innen, die sich mit Stuttgart verbunden fühlen. Jedoch sollte die Auswahl der zu präsentierenden Arbeiten nicht durch die jeweiligen Künstler­*innen selbst stattfinden. Statt­dessen sollten sich verschiedenste Paare oder Trios aus den Interessierten zusammen­finden, um – nach wechsel­seitigen Besuchen in den Ateliers und dem Aus­tausch über das Werk – aus den Beständen der besuchten Künstlerin oder des Künstlers eine besonders prägnante über­raschende, hoch­geschätzte oder ander­weitig hervor­stechende Arbeit auszu­wählen.

Die Über­legung war hierbei, einen Rahmen zu schaffen, der das Potential haben könnte, den Diskurs, der sich an den Abenden der Reihe 4-Zylinder oder echolot in einer größeren Runde ergibt, nun im Kleinen in potenzierter Zahl entstehen zu lassen.

Auch für diese intimeren Zusammen­treffen rechneten wir damit, dass der vertraute und respekt­volle Austausch im privaten Arbeits­raum größtmögliche Offen­heit und die Bereit­schaft zur Neube­wertung bisheriger Über­zeugungen ermöglichen würde und so die Vorbereitungs­arbeit zu der Ausstellung selbst als wertvoller und bereichender Teil des Projekts erachtet werden würde. Wir erhoffen uns, dass am Ende des Prozesses nicht nur der Blick der Künstler­*innen auf die eigene Arbeit, sondern auch der Blick der Betrachter­*innen auf das jeweilige künstlerische Werk erweitert wird.

Die ersten Rück­meldungen nach Veröffentlichung der Ausschreibung ergaben, dass viele Interessierte sich eine zufällige Zuordnung per Los wünschten, um eine ihnen bisher unbekannte Position kennen zu lernen.

Im weiteren Verlauf der Vorbereitungen zeigte sich zudem, dass über das Auswählen von bestehenden Arbeiten hinaus Kooperationen entstanden und gemeinsame Arbeiten zu dem Thema der Näherung entwickelt werden.

In der Ausstellung integriert sind die Dokumentationen des Zusammentreffens der jeweiligen Künstler­gruppierungen. Formal freigestellt sind höchst unter­schiedliche Dokumente entstanden, die eine Spur des Näherungs­prozesses festhalten, wie er sich tatsächlich in den Ateliers ergeben hat.

Der Ort „Wilhelmstr. 16 e.V.“ bietet uns die Möglichkeit, ergänzend zur Ausstellung, Workshops für Künstler­*innen durchzuführen, die das Thema der Zeichnung in technischer, methodischer und theoretischer Hinsicht erweitern.

WORKSHOPS
Andreas Schmid

Tusche in Theorie und Praxis

In diesem Workshop werden zunächst die theoretischen und technischen Grundlagen der chinesischen Kalligrafie vermittelt und anschließend von den Teilnehmenden eigene Ansätze entwickelt, um selbständig mit Tusche zu experimentiere.

19.11., 10 – 16 Uhr

 

Kathrin Sohn

Salon der Zeichner*innen

Beim gemeinschaftlichen Zeichnen mittels verschiedener Methoden werden während des Workshops Fragen gestellt zu Zeichenprozessen, Bildfindung, Arbeitsweisen, Urheberschaft,…

25.11., 10 – 18 Uhr

 

Monika Nuber

Buch-Verfilmung

Über mitgebrachte Bücher, Kataloge, Zeitungen, Briefe und die Anwendung verschiedener Techniken werden zeichnerische und trickfilmerische Ideen entwickelt und als Animationen umgesetzt.

26.11., 11 – 17 Uhr

 

Olaf Probst

Vom Zeihen

Auf Grundlage einer durch die Teilnehmenden erweiterbaren Sammlung von kopierten Zeichnungen aller Epochen und Genres setzt sich die Gruppe in verschiedenen Konstellationen theoretisch und praktisch mit dem Medium Zeichnung auseinander.

2.12., 13 – 18 Uhr

 

Teilnahmemöglichkeiten bitte unter linienscharen@yahoo.com erfragen

 

Vergangene Veranstaltungen

 

Differenzierbare Mannigfaltigkeiten

28.10. – 4.12.2016
Di, Do – So 11-18 Uhr; Mi 11-20 Uhr
in den Querungen

Die Plattform Linienscharen, mit einer inzwischen gewachsenen Anzahl assoziierter Künstlerinnen und Künstler, wird unter dem Titel „differenzierbare Mannigfaltigkeiten“ in den Querungen des Württembergischen Kunstvereins unterschiedliche Näherungen an das Thema Zeichnung und Linie vorstellen.

Teilnehmende Künstler:
Maria Kropfitsch // Gert Fabritius // Michaela Wirsig // Ines Spanier // Jan Hooss // Tobias Greiner // Karina Stein // Wolfgang Neumann // Dorothea Schulz // Karl-Heinz Bogner // Ute Woracek // Jörg Mandernach // Ursel Gerdemann // Stef Stagel // Elke Lehmann // Cesa Wendt // Clemens Baiker // Manuela Beck // Karin Kramer // Maria Grazia Sacchitelli // Anna Leonie // Martin Bruno Schmid // Melanie Grocki // Stefanie Krüger // Matthias Kohlmann // Barbara Karsch-Chaieb // Sam Szembek // Margarete Lindau // Carolin Jörg // Sabina Aurich // Detlev Fischer // Cosima Schuba // Stefanie Reling // Kathrin Sohn // Salon der Zeichner*innen // Heinz Treiber // Danielle Zimmermann // Andreas Opiolka // Niko Grindler // Uwe Seyl // Hildegard Esslinger // Andreas Böhm // Mélanie Lachièze-Rey // Beate Jakob // Nadine Pasianotto // Michelin Kober // Lisa Moll // Gudrun Knapp // Erika Wakayama // Bettina Scheck // Alexandra Centmayer // Jana Khatik // Ute Fischer-Dieter // Kanoko Hashimoto // Uwe Kubiak // Ulrich Seibt // Lukas Derow // Monika Schaber // Eva-Maria Reiner // Gudrun Freder // Mareike Lee // Florina Leinß // Eduard Losing // Barbara Hoffmann // Christiane Haag // Tanja Sabellek // Thora Gerstner // Katrin Ströbel // Gert Wiedmaier // Erwin Holl // Serge de Waha // Frauke Schlitz // Tina Schneider // Beate Terfloth // Antonia Selzer // Markus Hallstein // Monika Nuber // Thomas Müller // Birgit Gessner // Harald Kröner // Olaf Probst // Ulrike Kirbach // Gabriela Oberkofler // Renate Maucher // Claude Horstmann

Abendtermin
Mittwoch, den 23.11. um 18.30 Uhr

Gabriela Oberkofler Es fällt… / Cade… (Video, 2:30 min)
Hildegard Esslinger (Vorstellung von Arbeiten, 20 min)
Ulrike Kirbach (Vorstellung von Arbeiten, 20 min)
Barbara Hoffmann Viergradsprung (Video, 2:14 min)
Gert Fabritius (Vorstellung von Arbeiten, 20 min)
Monika Schaber Projektion / perforierte Zeichnung (Overheadprojektion)

Finissage
Sonntag, den 4.12. um 16 Uhr

Ute Woracek Japanische Tätovierungen (Video, 13:20 min)
Lisa Moll Neonaive Programmmusik (perfomative Vorstellung von Arbeiten, 20 min)
Stef Stagel Abbild und Struktur I ( Video, 9:00 min)
Jan Hoos (Vorstellung von Arbeiten, 20 min)
Tanja Sabellek (Videodokumentation einer Performance, 19:00 min)

Alle feat. arrangierte Ehen

zeigt vom 23.04. bis 19.05.2013 in einer sich fast täglich verändernden Ausstellung im Württembergischen Kunstverein Stuttgart rund 100 Zeichnungen der Linienscharen-KünstlerInnen. Die Ausstellung ist jedoch keine klassische Gruppenausstellung. Die Arbeiten werden als Konvolut gezeigt. Die Namen der beteiligten KünstlerInnen werden zwar genannt, aber nicht den Zeichnungen zugeordnet. Der/die Einzelne tritt zugunsten der Zeichnung in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen in den Hintergrund. Parallel dazu werden, von wechselnden Linienscharen-Mitgliedern ausgesucht, auf einer weiteren Wand jeden zweiten Tag neue Zeichnungs-Paare gehängt. Diese Paar-Hängung ermöglicht, bestimmt Aspekte von Zeichnung zu fokussieren. Zudem zeigen sich in der wechselnden Auswahl bzw. Hängung auch die unterschiedlichen Perspektiven der ZeichnerInnen, die die Papierarbeiten ihrer KollegInnen immer wieder neu aussuchen.

Mit: Sabina Aurich, Manuela A. Beck, Eva Borsdorf, Micha Paul Gerhard Dengler, Herbert Egl, Michael Fragstein, Thora Gerstner, Tobias Greiner, Niko Grindler, Renate Gross, Peter Holl, Jan Hooss, Claude Horstmann, Anna Ingerfurth, Carolin Jörg, Christoph Kappler, Ashok Kapur, Barbara Karsch-Chaïeb, Michelin Kober, Eva Koberstein, Christofer Kochs, Matthias Kohlmann, Julia Kreutzer, Elke Lehmann, Julia Lenzmann, Margarete Lindau, Helene Meier, Thomas Müller, Wolfgang Neumann, Monika Nuber, Gabriela Oberkofler, Peter Pommerer, Eva-Maria Reiner, Simone Rueß, Matthias Reinhold, Eva Schmeckenbecher, Frauke Schlitz, Jo Schöpfer, Ulrich Seibt, Stef Stagel, Karina Stein, Anita Stöhr Weber, Katrin Ströbel, Sam Szembek, Heinz Treiber, Serge de Waha und Danielle Zimmermann

[auf]zeichnen. Eine Recherche

ist die zweite Präsentation von LINIENSCHAREN – Plattform für zeitgenössische Zeichnung im Rahmen der Ausstellungsreihe Querungen des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart. LINIENSCHAREN bietet KünstlerInnen und Kulturschaffenden, die sich für Zeichnung der Gegenwart interessieren, einen Ort für Austausch, Diskussion und Präsentation.

Während in der ersten Ausstellung ALLE feat. arrangierte Ehen die Originalzeichnung im Vordergrund stand, versteht sich [auf]zeichnen als eine visualisierte Recherche über zeichnerisches Denken und Arbeiten. [auf]zeichnen fungiert als ein offenes Archiv, das während der Ausstellungszeit wächst, verändert und ergänzt wird. Dieses Archiv gliedert sich in mehrere Teile:

Dokumentiert werden zunächst die bisherigen Aktivitäten der Linienscharen-Plattform und die Beiträge der zweitägigen Konferenz zur zeitgenössischen Zeichnung, die am 22. und 23. Juni stattfindet. Parallel dazu haben Katrin Ströbel und Carolin Jörg ZeichnerInnen eingeladen, ihre privaten Material- und Text-Sammlungen zu öffnen. Claude Horstmann, Carolin Jörg, Matthias Kohlmann, Thomas Müller, Eva-Maria Reiner, Matthias Reinhold, Simone Rueß, Frauke Schlitz, Katrin Ströbel und Sam Szembek zeigen Zeichnungen, Bilder, Skizzen, Texte, Bücher und Gedanken, die unterschiedliche Antworten auf die Grundfragen zeichnerischer Praxis geben.

Ergänzend werden Präsentationen von den Anonymen Zeichnern, The Drawer, Fukt. A Magazine for Contemporary Drawing, Lines Fiction, Drawing & Animation und Roven, revue critique sur le dessin contemporain gezeigt.

Eröffnung:
Parallel zum Beginn der Konferenz Linienscharen. Konferenz zur zeitgenössischen Zeichnung, Württembergischer Kunstverein Stuttgart
Samstag, 22. Juni 2013, 13:30 Uhr